Martin Luther (1483-1546) und Ignatius von Loyola (1491-1556) waren Zeitgenossen, denen die Missstände der spätmittelalterlichen Kirche sehr bewusst waren und die sich um eine tiefgreifende Reform bemühten. Allerdings unterschieden sich ihre Reformbestrebungen. Während Luther mit der römischen Kirche brach und so die Grundlagen für eine neue Glaubensrichtung legte, versuchte Ignatius von Loyola, durch die Gründung des Jesuitenordens, der 1540 von Papst Paul III. anerkannt wurde, die Kirche von innen zu reformieren. Beide Persönlichkeiten übten entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung des Christentums bis in die Gegenwart aus.
Prof. Dr. Hans Georg Aschoff
studierte Geschichte, Philosophie, Anglistik und Pädagogik in Hannover und Clinton/N.Y. Er lehrte über 30 Jahre am Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover; insbesondere in den Fachgebieten Neuere Geschichte und Kirchengeschichte.
Fragen zur Veranstaltung?
30159 Hannover
30159 Hannover